Wir hören oft von CMRs (Karzinogene, Mutagene und Reprotoxische Stoffe), aber müssen wir uns darüber Sorgen machen?
Da unsere Düfte auf natürlichen Substanzen basieren, ist es üblich, CMRs in ihrer Zusammensetzung zu finden. Sie spielen in der Regel eine Rolle beim Geruch bestimmter Parfums, und sie ganz zu entfernen, würde die Qualität oder Quantität der verfügbaren Düfte verringern.
Unsere Parfüms können im Rohzustand Gehalte an CMR (krebserregende, erbgutverändernde und fortpflanzungsgefährdende Stoffe) von 0,1% bis 3,3% enthalten.
In einer Kerze, in der das Parfüm etwa 10% des Produkts ausmacht (der Rest ist Wachs), wird die Konzentration dieser Stoffe jedoch erheblich verdünnt. Beispielsweise findet sich ein Parfüm, das 1,62% reprotoxische Substanzen enthält, zu etwa 0,16% in der fertigen Kerze wieder, ein Wert, der weit unter den gesetzlichen Grenzwerten liegt und daher unter normalen Anwendungsbedingungen ungefährlich ist.
Zum Vergleich: Alltagsprodukte wie bestimmte ätherische Öle, Chlor in Schwimmbädern oder sogar gegrilltes Fleisch enthalten diese Stoffe auch natürlicherweise, ohne dass sie verboten sind oder bei ihrer Verwendung ein größeres Risiko darstellen.
Phthalat, oder genauer gesagt in unserem Fall Ethylphthalat, ist manchmal in unseren Formeln enthalten. Dieses Phthalat ist nach den aktuellen Vorschriften nicht als gefährlich eingestuft und wird häufig in Kosmetika (Lipgloss, Eyeliner...) verwendet. Es ist nicht zu verwechseln mit anderen Phthalaten, die in Frankreich in der Spielzeugindustrie verboten sind (Hallo, Spielzeug "Made in China").
Vanillin ist eine köstliche aromatische Substanz, die man in Vanilleschoten findet oder die synthetisch hergestellt wird. Es ist eine beliebte Zutat, um den Geschmack verschiedener Produkte, wie Parfüms, zu verstärken.
Vanillin ist der weltweit am häufigsten verwendete Aromastoff. Sie finden es in vielen leckeren Lebensmitteln wie Eiscreme, Joghurt, Keksen und Süßigkeiten und sogar in einigen Medikamenten.